Neue Ausstellung zeigt Nürnbergs Weg zur Bildungsstadt

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Die neue Ausstellung „Das kann Schule machen“ im Stadtarchiv Nürnberg zeigt, wie sich Schule und Bildung in der Stadt über Jahrhunderte entwickelt haben. Historische Quellen, persönliche Geschichten und neue Perspektiven machen den Weg Nürnbergs zur Bildungsstadt sichtbar.

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Neue Ausstellung über Bildung in Nürnberg

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Im Stadtarchiv Nürnberg gibt es eine neue Ausstellung über Schule und Bildung.

Sie zeigt, wie sich das Lernen in Nürnberg über viele Jahrhunderte verändert hat.

Die Ausstellung heißt „Das kann Schule machen“.

Sie ist bis zum 18. Oktober 2026 geöffnet. Der Eintritt ist kostenlos.

Eröffnung der Ausstellung „Das kann Schule machen: Von Melanchthon zur Bildungsstadt Nürnberg“ im Stadtarchiv Nürnberg am Samstag, 19. September 2026; v. li.: Dr. Antonia Landois, Stadtarchiv Nürnberg, Dr. Mathias Rösch, Schulmuseum Nürnberg, Bildungsreferentin Cornelia Trinkl und Dr. Walter Bauernfeind, Leiter des Stadtarchivs Nürnberg.
Foto: Nina Bezold / Stadt Nürnberg

Wie wurde Nürnberg zu einer Bildungsstadt? Wer durfte lernen, wer konnte weiterlernen – und welche Menschen haben Schule und Bildung über die Jahrhunderte verändert? Diesen Fragen widmet sich die neue Ausstellung „Das kann Schule machen: Von Melanchthon zur Bildungsstadt Nürnberg“, die am Samstag, 19. September 2026, im Stadtarchiv Nürnberg eröffnet wurde. Zu sehen ist sie bis Sonntag, 18. Oktober 2026, im Großen Foyer des Stadtarchivs, Norishalle, Marientorgraben 8. Die Öffnungszeiten sind dienstags, mittwochs, donnerstags und sonntags von 10 bis 17 Uhr, freitags von 10 bis 20 Uhr und samstags von 13 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Die Ausstellung ist anlässlich des Jubiläums „500 Jahre Bildungshelden – 500 Jahre Melanchthon-Gymnasium“ entstanden und ein gemeinsames Projekt des Stadtarchivs Nürnberg und des Schulmuseums Nürnberg. Zum Soft-Opening begrüßten Bildungsreferentin Cornelia Trinkl und Dr. Walter Bauernfeind, Leiter des Stadtarchivs Nürnberg, die Gäste. Anschließend führten die Kuratoren Dr. Antonia Landois vom Stadtarchiv Nürnberg und Dr. Mathias Rösch vom Schulmuseum Nürnberg gemeinsam durch die Ausstellung.

„Unser Jubiläumsjahr hat gezeigt, dass Bildungsgeschichte vor allem von Menschen geschrieben wird, die Verantwortung übernehmen, Ideen entwickeln und Schule immer wieder neu denken“, sagte Bildungsreferentin Cornelia Trinkl. „Der Blick zurück zeigt uns zugleich, dass Bildung nie fertig ist. Jede Generation muss neu darüber nachdenken, welche Bildung junge Menschen brauchen und wie wir möglichst gute Chancen eröffnen.“

Besonders würdigte  Bildungsreferentin Trinkl die Arbeit der beiden Kuratoren Dr. Antonia Landois und Dr. Mathias Rösch, die zahlreiche historische Quellen ausgewertet und teilweise erstmals näher beleuchtet haben. Die Ausstellung versteht sich bewusst nicht als abgeschlossene Darstellung der Nürnberger Schulgeschichte. Vielmehr möchte sie zum Weiterfragen und Weiterforschen anregen: Wie hat sich Schule verändert? Was hat Bildung in unterschiedlichen Jahrhunderten geleistet? Und wohin soll sie sich künftig entwickeln?

Mit der Ausstellung findet zugleich ein ereignisreiches Jubiläumsjahr einen weiteren Höhepunkt. Unter dem Motto „500 Jahre Bildungshelden – Wir feiern Schule seit 1526“ haben sich zahlreiche Nürnberger Schulen und Partner mit eigenen Projekten, Veranstaltungen und Aktionen beteiligt. 

Redaktionell bearbeitet von:
Stefan Kuratli (Mediengestalter) aus Nürnberg
Redaktion bei Stadtmedien. Lokale Nachrichten, Pressemitteilungen und Themen aus Nürnberg und der Region. (Verantwortung und Inhaber: Christian Poss)
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