Zum 1. November 2026 übernimmt Diana Liberova die Leitung des Amts für Kultur und Freizeit der Stadt Nürnberg. Die langjährige Pädagogin und frühere Stadträtin bringt umfassende Erfahrung in Bildung, Kultur, Integration und gesellschaftlicher Teilhabe mit.

Foto: Khristina Jalowa
„Das Kuf leistet einen wichtigen Beitrag für kulturelle Teilhabe, Begegnung und gesellschaftlichen Zusammenhalt in unserer Stadt. Mit Diana Liberova gewinnt das Amt nun eine erfahrene und engagierte Führungspersönlichkeit, die pädagogische Fachlichkeit, Kenntnisse der kulturellen und interkulturellen Bildungsarbeit und eine langjährige Verbundenheit mit Nürnberg miteinander vereint“, betont Oberbürgermeister Marcus König.
Diana Liberova studierte Musikwissenschaften und Pädagogik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Seit dem Jahr 2008 ist sie im Institut für Pädagogik und Schulpsychologie der Stadt Nürnberg tätig. Von 2014 bis 2026 gehörte Liberova dem Nürnberger Stadtrat an. In dieser Zeit setzte sie Schwerpunkte unter anderem in den Bereichen Soziales, Bildung, Integration, Kultur und Soziokultur sowie internationale Verständigung.
„Das Amt für Kultur und Freizeit verbindet viele Themen, die mich seit Beginn meiner beruflichen Arbeit begleiten: Bildungsgerechtigkeit, kulturelle Teilhabe, Vielfalt, Demokratieförderung und die Möglichkeit, das eigene Lebensumfeld aktiv mitzugestalten. Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe und darauf, gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Kuf sowie den vielen Partnerinnen und Partnern in der Stadt und der Bürgerschaft die vielfältigen Angebote weiterzuentwickeln“, sagt Diana Liberova.
Das Amt für Kultur und Freizeit ist zentrale Säule der Nürnberger Kultur und informellen Bildung. Zum Kuf gehören unter anderem die zwölf Nürnberger Kulturläden, die Kulturwerkstatt Auf AEG, das Erfahrungsfeld zur Entfaltung der Sinne, die Musikschule Nürnberg, das Inter-Kultur-Büro, der KinderKunstRaum und die Deutsche Akademie für Fußball-Kultur. Hinzu kommen die Koordination des städtischen Integrationsprogramms, des Programms MUSIQ:N, der Raumkompass, die KommVorZone sowie zahlreiche weitere Projekte und Veranstaltungsformate. Das Kuf schafft Räume für Kultur und Begegnung, unterstützt Initiativen und kulturelles Engagement und fördert kulturelle, politische und diversitätssensible Bildung sowie gesellschaftliche Teilhabe. Eine besondere Rolle spielen dabei die Kulturläden als wohnortnahe Angebote in den Nürnberger Stadtteilen.








