Für das Jahr 2026 ist eine Umstrukturierung an der FÜ 15 in Roßtal, Ortseingang aus Richtung Ammerndorf, vorgesehen. Ziel dieser Meistereimaßnahme ist es, die Verkehrssicherheit an der Einmündung zu verbessern. Zur Information und Absprache der geplanten Maßnahme trafen sich Landrat Bernd Obst u.a. mit Roßtals Bürgermeister Rainer Gegner sowie Vertretern und Vertreterinnen des Staatlichen Bauamtes, der Straßenmeisterei sowie der Verkehrsbehörde zu einem Vor-Ort-Termin.

Der derzeitige Zustand des Einmündungsbereichs der FÜ15 in Roßtal aus Richtung Ammerndorf kommend ist durch eine komplexe Anordnung mehrerer Straßen gekennzeichnet, was bereits zu gefährlichen Verkehrssituationen geführt hat. Besonders im Bereich der Fernabrüster Straße, an dem der Radweg endet, ist die Situation für Radfahrer und Fußgänger unübersichtlich. Ebenso hat das Radwegekonzept 2020/2021 hier Mängel in der Infrastruktur aufgezeigt. Das abfallende Gelände und die große Asphaltfläche begünstigen erhöhte Geschwindigkeiten, was zugleich die Sicherheit gefährdet.

Die geplante Maßnahme umfasst die Neustrukturierung der großen Asphaltfläche in einzelne Fahrbeziehungen sowie die Hervorhebung des Radverkehrs, um die Verkehrsführung klarer und sicherer zu gestalten sowie die Geschwindigkeit zu reduzieren. Die Baukosten werden auf rund 50.000 Euro geschätzt.
Eine ähnliche Neustrukturierung wurde bereits bei der Meistereimaßnahme 2025 in Veitsbronn erfolgreich umgesetzt.

Straßenbau-Projekte 2026: Fokus auf Substanzerhalt
Das Straßen- und Radwegebauprogramm für 2026 fokussiert sich auf drei Kernmaßnahmen entlang der Kreisstraßen FÜ 15 und FÜ 17, wobei der Schwerpunkt auf Erhalt und Sicherheit liegt. Landrat Bernd Obst betont die Verpflichtung zur Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit: „Angesichts der angespannten Haushaltslage des Landkreises Fürth müssen wir bei unseren Straßenbauprojekten Prioritäten setzen. Deshalb konzentrieren wir uns im Jahr 2026 auf substanzerhaltende und sicherheitsrelevante Maßnahmen, um die Infrastruktur nachhaltig zu sichern und gleichzeitig verantwortungsvoll mit unseren Mitteln umzugehen.“








