Kurze Wege, starke Wurzeln: GuFü und Landrat zu Gast im Sägewerk Hofmann in Cadolzburg 

Seit über 100 Jahren steht das Sägewerk Hofmann in Cadolzburg für regionale Holzverarbeitung, Qualität und Familientradition. Nun öffnete das familiengeführte Unternehmen in vierter Generation seine Türen für die Mitglieder der Initiative Gutes aus dem Fürther Land, die zusammen mit Landrat Bernd Obst einen Blick hinter die Kulissen des traditionsreichen Betriebs werfen konnten. 

Zu Besuch im Sägewerk Hofmann in Cadolzburg: (v.l.n.r.) Arno Pfeifenberger, Bund Naturschutz, Joanna Bacik, Regional- und Wirtschaftsförderung Landkreis Fürth, Bürgermeisterin Sarah Höfler, Landrat Bernd Obst, Felix Dietrich, Sägewerk Hofmann, Peter Köninger, Bayerischer Bauernverband, Kreisbäuerin Bettina Hechtel, Alexander Reinfelder, IHK Mittelfranken, Walter Dietrich, Sägewerk Hofmann und Erich Reichert, Jägerschaft Landkreis Fürth

Das 1920 gegründete Sägewerk hat sich als fester Bestandteil der regionalen Wirtschaft etabliert. Geschäftsführer Felix und Walter Dietrich führen das Unternehmen heute mit rund 30 Mitarbeitenden und setzen dabei auf nachhaltige Beschaffung und kurze Transportwege. Das verarbeitete Rundholz stammt ausschließlich aus der Region und ist vollständig PEFC-zertifiziert. 

PEFC steht für Programme for the Endorsement of Forest Certification Schemes (auf Deutsch: «Programm für die Anerkennung von Forstzertifizierungssystemen»). PEFC-zertifiziertes Holz garantiert den Kundinnen und Kunden, dass es aus verantwortungsvoller, nachhaltiger Waldwirtschaft stammt. „Wir legen großen Wert auf eine ressourcenschonende Produktion und eine enge Zusammenarbeit mit unseren regionalen Partnern“, betont Geschäftsführer Felix Dietrich. 

Geschäftsführer Felix Dietrich erklärt die einzelnen Verarbeitungsstufen im Sägewerk: aus hochwertigen Erdstämmen entstehen u.a. Schreiner- und Leistenware, Rohlamellen für die Fensterkantel-Herstellung oder Bretter für die Verpackungsindustrie.

Im Mittelpunkt der Produktion steht die Verarbeitung von Kiefernholz, ergänzt durch Fichte und Lärche. Aus hochwertigen Erdstämmen entstehen Schreiner- und Leistenware, Rohlamellen für die Fensterkantel-Herstellung sowie Kantholz und Bretter für die Verpackungsindustrie. Nebenprodukte wie Hackschnitzel und Seite 2 von 2 

Sägespäne finden Abnehmer in örtlichen Heizwerken und Reitställen – ein weiterer Baustein für die nachhaltige Kreislaufwirtschaft des Betriebs. 

„Familienunternehmen wie das Sägewerk Hofmann prägen unseren Landkreis seit Generationen und stehen für Verlässlichkeit, Qualität und regionale Verantwortung“, sagte der Landrat. „Durch nachhaltige Bewirtschaftung bleiben Wälder als Lebensraum, Erholungsort und CO₂-Speicher zugleich erhalten“, ergänzte er. 

Auch Privatkunden schätzen das breite Sortiment und die Möglichkeit, direkt beim Cadolzburger Sägewerk zu kaufen. „Unser Anspruch ist es, flexibel auf individuelle Wünsche einzugehen und damit auch besonderen Anforderungen gerecht zu werden“, so Dietrich. 

Das verarbeitete Rundholz, hauptsächlich Kiefer, Fichte und Lärche stammt ausschließlich aus der Region und ist PEFC-Zertifiziert.
Fotos: Roland Beck

Das Unternehmen engagiert sich zudem seit 1980 in der Ausbildung und hat seither 20 Lehrlinge erfolgreich begleitet. Viele Mitarbeiter stammen direkt aus Cadolzburg oder der näheren Umgebung – ein Zeichen der tiefen regionalen Verwurzelung. Dass dieser Betrieb schon seit 4 Generationen existiert, ist auch den Mitarbeitenden zu verdanken: „Das Engagement und der Zusammenhalt der Belegschaft prägen ein gutes Betriebsklima, was für einen langjährigen Erfolg entscheidend ist,“ betont Felix Dietrich. In absehbarer Zeit wird der Standort in das neue Industriegebiet in Cadolzburg verlegt, um die Weiterentwicklung des Sägewerks und die Verbesserung der Infrastruktur zu gewährleisten. 

Die GuFü-Mitglieder zeigten sich beeindruckt von der Mischung aus Tradition, handwerklichem Können und moderner, nachhaltiger Ausrichtung. „Es ist beeindruckend zu sehen, wie hier in vierter Generation mit großer Leidenschaft für das Handwerk gearbeitet wird – zum Nutzen der ganzen Region“, fasste Bernd Obst zusammen. 

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