CSU setzt auf schnelle Umsetzung beim Frankenschnellweg. Im ersten Halbjahr 2026 könnten wir endlich loslegen.

Heute stellte die CSU-Stadtratsfraktion in einem Pressetermin den einstimmig angenommenen Parteitagsantrag zum Frankenschnellweg sowie die dazugehörige Plakataktion vor.

V.l.n.r.: Thomas Pirner (MdL, Handwerkskammerpräsident), Andreas Krieglstein (Fraktionsvorsitzender), Michael Kraus (Stadtrat, Stv. Kreisvorsitzender CSU Nürnberg West)

„Lieber loslegen“ lautet dabei das Motto auf den zwei verschiedenen Plakatmotiven, die seit heute hauptsächlich entlang der Jansenbrücke sowie am Altstadtring das Bekenntnis der CSU zum Ausbau des Frankenschnellwegs unterstreichen.  

Fraktionsvorsitzender Andreas Krieglstein: „Die Bürgerinnen und Bürger erwarten seit Jahren eine Lösung ihrer Probleme, insbesondere durch die täglichen Staus und die damit verbundenen Belastungen für Mensch und Natur. Jetzt, nachdem alle gerichtlichen Entscheidungen gefallen sind den Schritt zurück ans Zeichenbrett zu fordern, ist eine Farce. Da die Ausbaugegner keine konkreten Lösungen anbieten, wäre der weitere Stillstand vorprogrammiert.“

Der Stadtrat hatte bereits im April die Verwaltung beauftragt, den Bauabschnitt West so schnell wie möglich auszuschreiben und baulich umzusetzen. Jede Abweichung von den Plänen des rechtskräftigen Planfeststellungsbeschlusses bringt unabsehbare zeitliche und finanzielle Risiken mit sich und ein neues Planfeststellungsverfahren würde erneute Klagen provozieren.

Wir wollen endlich loslegen und mit mehr Grün und weniger Stau, Lärm und Abgasen einen echten Mehrwert für die Bevölkerung schaffen. Die Stadt könnte jetzt in die Umsetzung gehen – mit einem schnellen Baustart für den Abschnitt West und der zügigen Vorbereitung für den Abschnitt Mitte. Mit den Plakaten wollen wir ein positives Zeichen für alle Bürgerinnen und Bürger setzen, die seit Jahren auf den Ausbau warten“, so Andreas Krieglstein weiter.

Frankenschnellweg ist Faktor für die Wettbewerbsfähigkeit der regionalen Betriebe.

Begleitet hat die Plakatvorstellung Handwerkskammerpräsident Thomas Pirner (MdL), der die Wichtigkeit des Projekts, auch für die Wirtschaft betont: „Der Ausbau des Frankenschnellwegs ist nicht nur ein bedeutendes Infrastrukturprojekt, sondern ein essenzieller Schritt für die Wettbewerbsfähigkeit des regionalen Handwerks. Für unsere Betriebe bedeutet er schnellere Wege zu Kunden, Baustellen und Lieferanten – insbesondere im Berufsverkehr. Staus und stockender Verkehr kosten Zeit, Geld und Personalressourcen. Der kreuzungsfreie Ausbau sorgt künftig für mehr Planungssicherheit, kürzere Fahrzeiten und bessere Erreichbarkeit im gesamten Stadtgebiet. Das stärkt den Wirtschaftsstandort Nürnberg und entlastet gleichzeitig Handwerksbetriebe im Alltag massiv.“

Den vollständigen CSU-Antrag zum Frankenschnellweg finden Sie hier:

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